70 Jahre Grundgesetz - Eine Deutsche Geschichte


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70 Jahre Grundgesetz - Eine Deutsche Geschichte

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VERSAND VORAUSSICHTLICH AB DEM 15. MÄRZ 2019

Werkbeschreibung

70 Jahre Frieden und Freiheit basieren nicht zuletzt auf den Lehren, die wir Deutschen aus zwei verheerenden Weltkriegen und der NS-Diktatur gezogen haben. Die „Mütter und Väter“ unseres Grundgesetzes spürten eine große Verantwortung und schufen ein einzigartiges Dokument und ein Wertegerüst, das unter anderem mit dem wegweisenden Artikel 1 GG zur Würde des Menschen der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland eine Perspektive gab.

Mit dieser Komposition möchte ich ein Bewusstsein stärken und vielleicht auch schaffen. Ein Bewusstsein für unser Land, mit all seinen wunderbaren Menschen, seiner vielfältigen Kultur, seinen reichen Traditionen und seiner Einbindung in die westliche Wertewelt. Ich möchte damit aber auch verdeutlichen, dass nichts, auch nicht Frieden und Freiheit, selbstverständlich ist. Diese Botschaft wird während des gesamten Stückes durch ein musikalisches Motiv, ich nenne es das „Grundgesetzmotiv“, immer wieder verkündet. Es ist die zentrale Aussage des Werkes und verbindet alles zu einem großen Ganzen.

Werkaufteilung

  • Prolog
  • Stunde Null
  • Entstehung des Grundgesetzes, Gründung der Bundesrepublik Deutschland
  • Wirtschaftswunder, Technologie und Raumfahrt
  • Sportnation Deutschland
  • Erinnerungskultur und Verantwortung
  • Kunst, Kultur und Heimat
  • Lichtergrenze, Deutsche Einheit und Europa
  • Finale
  • Epilog

Ein melancholischer Prolog eröffnet das Stück. Hier möchte ich den Zuhörer animieren, sich der ganzen Größe und Bedeutung des Themas bewusst zu werden und ihn auf die zu erzählende Geschichte einstimmen. Diese beginnt mit dem schrecklichen Ende des Krieges und dem Neubeginn. Das Leid ist unvorstellbar und nicht mehr in Worte zu fassen, doch es muss einen Neuanfang geben.

Durch die politischen Umstände wird Deutschland zweigeteilt. In der sowjetischen Besatzungszone wird der Kommunismus propagiert und die Welt befindet sich im „Kalten Krieg“, worauf die westlichen Alliierten mit der Gründung der Bundesrepublik reagieren. Um die deutsche Teilung nicht zu „zementieren“, verzichtet man im Westen auf eine vom Volk legitimierte „Verfassung“, stattdessen entsteht ein „Grundgesetz“.

Und so wird in meiner Musik die akribische Arbeit bis hin zur Vollendung des Grundgesetzes abgebildet. Am Ende steht mit dem Lied „Ich hab‘ mich ergeben“ als damaligem Hymnenersatz die bescheidene, aber würdevolle Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949.

Es folgt das „Wirtschaftswunder“. Das ganze Land ist in Aufbruchstimmung, und aus den noch schwierigen Anfängen entwickelt sich im Laufe der Jahre eine der größten Volkswirtschaften der Welt. Wir hören schwere Maschinen in den Fabriken, begeben uns in das Computerzeitalter und schauen gemeinsam mit Alexander Gerst aus der ISS auf unsere Erde.

Weiter geht es mit der „Sportnation Deutschland“. Angefangen vom “Wunder von Bern“ über unsere erfolgreichen Olympioniken bis hin zu Michael Schumacher oder dem Fußball-Sommermärchen kann der Zuhörer hier nun mit unseren „Sportlegenden“ und ihren Fans mitfiebern.

Einer der wichtigsten Punkte der vergangenen 70 Jahre ist die Aufarbeitung der Naziherrschaft. Mit zwei mahnenden Glockenschlägen, gefolgt von einem jüdischen Trauergesang, möchte ich an den Holocaust, an die Opfer von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft und an all das unfassbare Leid erinnern und in Stille gedenken. Nie wieder darf sich das wiederholen! Niemals dürfen wir vergessen!

Deutschland wird weltweit für sein Kulturschaffen geschätzt und beneidet. Blicke auf große deutsche Komponisten, auf avantgardistische Künstler der Moderne und einen Ausflug in die deutsche Folklore prägen den folgenden Abschnitt des Werkes. Am Schluss dieses Bildes schauen wir auf unser deutsches Vaterland mit all seinen wundervollen Landschaften.

In der Präambel des Grundgesetzes stand, dass das gesamte deutsche Volk aufgefordert bleibt in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden. Somit handelt das letzte große Bild in diesem Werk von dem wohl schönsten deutschen Wunder: der friedlichen Revolution, dem Mauerfall und der Wiedervereinigung. Ich habe mich für eine musikalische Darstellung der „Lichtergrenze“ in Berlin aus dem Jahre 2014 entschieden, die das Thema symbolisch aufnimmt. Hier kann jeder eigene Bilder vor seinem geistigen Auge abspielen. Seien es die Bilder der Grenzöffnung 1989, die Feier zur deutschen Einheit 1990 oder ganz persönliche Erinnerungen an diese Zeit. Weiter steht in der Präambel, dass Deutschland als gleichberechtigtes Mitglied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen hat. Und so steht eine entschlossene und optimistische Europahymne für ein starkes, friedliches und vereintes Europa.

Das Finale meines Werkes bekennt sich musikalisch zu Deutschland und fokussiert es in sehr symphonischen Szenen. Der darauffolgende Epilog wendet sich ganz direkt an den Zuhörer und lädt ihn ein, über Deutschland nachzudenken und zu erkennen, dass Artikel 1 unseres Grundgesetzes nicht nur ein Recht, sondern gleichsam Pflicht und Verantwortung bedeuten. Und schließlich endet dieses Stück völlig offen, denn die Geschichte Deutschlands ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

Guido Rennert

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